Skip to main content

Sylvia Bruns: Bundesweite Ausschreibungen für Hilfsmittel müssen Kundendienst berücksichtigen – Krankenkassen dürfen Mehrkosten nicht auf Versicherte abwälzen

Hannover. Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Sylvia Bruns, sorgt sich um den Kundenservice bei Rollstühlen und Rollatoren. „Krankenkassen schreiben Hilfsmittel wie Rollstühle und Rollatoren zunehmend bundesweit aus. Viele Versicherte fürchten, dass der Kundendienst auf der Strecke bleibt wenn der Rollstuhl nicht mehr vom örtlichen Sanitätshaus sondern einem fernen Versand kommt. Es darf nicht dazu kommen, dass die Versicherten die Zusatzkosten für Wartung und Reparatur tragen müssen und sich die Kassen einen schlanken Fuß machen“, so die FDP-Gesundheitsexpertin. Viele Hilfsmittel wie etwa Rollstühle oder Rollatoren müssen Bruns zufolge an die individuellen Lebensumstände des Patienten angepasst werden. Falls mal etwas kaputt geht, sei es wichtig, dass die Reparatur schnell erfolgt. Bruns: „Mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen ist für unsere alternde Gesellschaft wichtig und im Interesse von Versicherten und Patienten. Es kann aber nicht sein, dass die Krankenkassen durch bundesweite Ausschreibungen Kosten sparen und den Mehraufwand für Wartung und Reparatur auf die Versicherten abwälzen.“

 

Hintergrund: Bundesweit gehen Krankenkassen zunehmend dazu über, Aufträge für Hilfsmittel überregional auszuschreiben. Es steht zu befürchten, dass die wohnortnahe Versorgung und Qualität gefährdet wird.

 

Zurück