Skip to main content

Jörg Bode: Innenstädte stärken, Lebensqualität erhalten – FDP bringt Antrag zum Erhalt des stationären Einzelhandels ein

Die FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag hat einen umfassenden Antrag zur Stärkung des stationären Einzelhandels in den Landtag eingebracht. „Die Innenstädte bekommen gerade durch die Online-Konkurrenz zunehmend Probleme. Wenn diese Entwicklung so weiter geht, werden sie langfristig verwaisen und das kann niemand wollen. Es geht dabei um viel mehr als die reine Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. Eine funktionierende Händlergemeinschaft, eine vielfältige, abwechslungsreiche und kleinteilige Innenstadt, ein lebendiger Stadtkern oder auch die Verfügbarkeit von Gütern im ländlichen Raum ist Lebensqualität“, so Bode. Der Erhalt des stationären Einzelhandels sei daher kein Selbstzweck, sondern beinhalte auch eine wesentliche soziale Komponente.

Bode sehe die Politik in der Pflicht, für entsprechende Rahmenbedingungen zu sorgen. „Wir müssen den Einzelhandel stärken, denn er muss sich nicht nur gegen die örtliche Konkurrenz, sondern zunehmend auch gegen den Onlinehandel behaupten und sich permanent an das Verhalten und die Ansprüche der Endverbraucher anpassen. Es ist daher dringend nötig, beispielsweise die Regelung zur Sonntagsöffnung endlich gerichtsfest zu gestalten. Aber auch der Breitbandausbau oder die Bereitstellung von offenem W-Lan in den Innenstädten ist überfällig. Offline-Handel muss sich innovativ in Onlineangebote integrieren lassen, dies wollen wir mit dem Programm ‚Ab in die Mitte 4.0‘ unterstützen. Wichtig ist außerdem die gute Erreichbarkeit der Innenstädte. Einschränkungen, wie City-Maut-Konzepten oder Befahrungsbeschränkungen erteilen wir daher eine klare Absage“, erklärt Bode weiter.

Hintergrund: Die FDP-Fraktion hat einen umfassenden Antrag zur Unterstützung des stationären Einzelhandels in den Landtag eingebracht, der im kommenden Plenum erstmalig beraten wird

 

Zurück