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Jörg Bode: Genehmigungsverfahren für Fernbuslinien vereinheitlichen – Terminals einrichten

Hannover. Der FDP-Fraktionsvize Jörg Bode fordert bundesweit einheitliche Genehmigungsverfahren für Fernbuslinien. Seit der Liberalisierung habe sich der Buslinienverkehr zu einer Boombranche entwickelt. 2013 gab es drei Mal so viele Genehmigungen für Fernbuslinien als noch im Vorjahr. Dennoch kämpfe die Branche teilweise immer noch mit sehr zögerlichen Genehmigungsverfahren. „Das Bundesverkehrsministerium muss die Initiative übernehmen und gemeinsam mit den Ländern einen bundesweit gültigen Leitfaden zu den Genehmigungsverfahren erarbeiten“, forderte Bode.

Auch die Errichtung und der Ausbau von Fernbus-Terminals in den einzelnen Städten müsse weiter gefördert werden. Viele Städte würden bislang von Fernbussen nicht angefahren, da entsprechende Terminals nicht vorhanden sind. „Möglich wäre bei der Umsetzung auch eine Kostenbeteiligung der Betreiber über Nutzungsgebühren“, sagte Bode. Er verwies auf eine Studie, die von der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferenz in Auftrag gegeben wurde. Demnach sprechen sich zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) für mehr Haltestellen der Fernbuslinien aus. Generell finden es laut der Studie drei von vier befragten Deutschen (72 %) gut, dass der Fernbusverkehr weitgehend liberalisiert wurde.

 

 

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