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Jörg Bode: Freihandel und regionale Herkunftsbezeichnungen sind kein Widerspruch

Hannover. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Jörg Bode, spricht sich sowohl für den Erhalt regionaler Markennamen als auch für das Freihandelsabkommen TTIP aus. „Regionale Markennamen und Freihandel stehen in keinem Widerspruch zueinander. Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass Produkte mit Regionsbezeichnung auch tatsächlich aus dieser Region kommen. Niemand will etwa ‚Ammerländer Schinken‘ aus Missouri oder etwa ‚Kentucky Bourbon‘ aus dem Harz“, so der FDP-Fraktionsvize. Eine einfache und klare Regelung steht Bode zufolge im Interesse aller Produzenten dies- und jenseits des Atlantiks. „Wir brauchen eine EU-weite einheitliche Regelung statt einem Dschungel an Siegeln mit zweifelhafter Schutzwirkung. Eine klare Regelung ist auch ohne TTIP dringend notwendig – und mit den TTIP-Regeln vereinbar“, erklärt Bode.

Es sei entlarvend, dass der grüne Verbraucherschutzminister die Debatte um regionale Bezeichnungen für die Anti-Freihandelspropaganda seiner Parteifreunde missbraucht. Bode: „Meyer ist Vorsitzender der Verbraucherschutzministerkonferenz. Er sollte sich dafür einsetzen, dass Verbraucher sich auf regionale Herkunftsangaben verlassen und gleichzeitig von den Vorteilen des Freihandels profitieren können. Statt parteipolitisch motivierte Verbraucherverunsicherung muss der Minister endlich die Interessen der Verbraucher in Niedersachsen vertreten.“

 

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