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Jan-Christoph Oetjen: Eigentum der Menschen muss besser geschützt werden – Konzept gegen Einbruchskriminalität

Hannover. Die FDP-Fraktion fordert wirksame Mittel gegen die steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen in Niedersachsen angehen. „Wir brauchen ein wirksames Gesamtkonzept, um das Eigentum der Menschen wieder besser zu schützen“, sagte der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jan-Christoph Oetjen. Mit einem Antrag fordert die FDP-Fraktion die Landesregierung auf, unter anderem den Einsatz von künstlicher DNA zu ermöglichen sowie ein zentrales Internet-Fahndungsportal für gestohlene Gegenstände einzurichten. Die Zahl der Einbrüche in Niedersachsen ist im Zeitraum 2010 bis 2013 drastisch um 33 Prozent (3.899 Fälle) gestiegen. In einigen Landesteilen haben sich die Einbruchszahlen sogar mehr als verdoppelt.

Angesichts dieser Zahlen, ist die zentrale Forderung der FDP-Fraktion, dass das Landeskriminalamt personell und materiell besser ausgestattet wird. „Spuren können derzeit bei Einbrüchen wegen fehlendem Personal kaum noch gesichert werden. Das muss sich wieder ändern“, sagte Oetjen. Zudem müssten die Vertriebskanäle für Diebesgut im Internet – etwa bei ebay –deutlich besser als bisher kontrolliert werden. Oftmals führe nämlich das Diebesgut direkt zum Täter, so dass beispielsweise internationale Banden, die für den Großteil der Einbrüche verantwortlich sind, dingfest und damit von weiteren Taten abgehalten werden könnten.

 

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