Skip to main content

Hermann Grupe: Rot-Grün fehlen Vision und Perspektiven für die drängenden Probleme des ländlichen Raums

Hannover. Die rot-grüne Landesregierung hat nach Ansicht von FDP-Agrarexperte Hermann Grupe keinerlei Lösungskonzepte für die drängendsten Probleme des ländlichen Raums in Niedersachsen. Das geht aus den Antworten auf die Große Anfrage der FDP-Fraktion hervor. „2080 Seiten Fakten, Statistik und eine ganze Menge Meinung. Aber keine Vision, keine Perspektive für die Lösung der Probleme“, sagte Grupe am Mittwoch im Landtag. Die Landesregierung habe keinerlei Vorstellung davon, wie man dem Wegzug der Menschen aus den ländlichen Gebieten begegnen will. „Der ländliche Raum ist nur der Vorgarten für die städtischen Milieus, die man im Fokus hat“, so Grupe.

Mit der Schaffung von Landesbeauftragten betreibe Rot-Grün reine Symbolpolitik. Zu den Themen Schule, ärztliche Versorgung, Infrastruktur und menschliches Zusammenleben hingegen fehle jegliches Konzept. In der Landwirtschaft werde die widersprüchliche Politik von Rot-Grün besonders deutlich, so Grupe. So widerspreche die Politik der Landesregierung vollkommen den Aussagen, dass Niedersachsen Agrarland Nummer 1 bleiben soll. Grupe: „Bei dieser Landwirtschaftspolitik werden ideologische Doktrinen mit geradezu kindlich-naiver Unwissenheit verknüpft. Damit zerstören SPD und Grüne Zukunftschancen im ländlichen Raum.“

Hintergrund: Die FDP-Fraktion hatte 309 Fragen zur Zukunft des ländlichen Raums an die Landesregierung gerichtet, die darauf auf 2080 Seiten antwortete. Die Große Anfrage wurde am Mittwoch im Landtag besprochen. Themen der Anfrage waren unter anderem Infrastruktur, Landwirtschaft, Wirtschaft und Arbeit, Soziales, Energie sowie Wissenschaft und Kultur.

 

Zurück