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Gero Hocker: Peta möchte Entfremdung der Menschen von der Natur weiter vorantreiben – Forderung nach Verbot von Angel-AGs ist ideologischer Unsinn

Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Gero Hocker, reagiert mit großem Unverständnis und Kritik auf die Forderung der Tierrechtsorganisation Peta, Angel-AGs an Schulen zu verbieten. „Peta behauptet, es hätte ‚keinen erzieherischen Wert‘, wenn Kinder bereits in der Schule Zugang zum Angelsport finden. In einer Zeit, in der die meisten nur noch von Natur reden, statt sich in ihr zu bewegen, fünfzig Prozent der Kinder noch nie auf einen Baum geklettert und noch weniger in einem See geschwommen sind, spricht so eine Aussage für sich. Sie ist schlicht ideologischer Unsinn. Peta möchte offenbar die Entfremdung der Menschen von der Natur weiter vorantreiben, damit ihnen in ein paar Jahren niemand mehr etwas fachlich Fundiertes entgegen halten kann“, so Hocker. Davon abgesehen sei der Angelsport von jeher ein Hobby, das Kinder begeistere und ihr Wissen um natürliche und biologische Zusammenhänge erheblich erweitere.

13Petas Strategie entspreche der zahlreicher Umwelt- und Naturschutzverbände. Hocker: „Man möchte die absolute Deutungshoheit und keine sachliche Diskussion. Nabu, BUND, Greenpeace und andere überbieten sich zunehmend nur noch in Betroffenheitsrhetorik um ihre ideologischen Ziele durchzusetzen. Argumente zählen da immer weniger. Ich kann die Menschen nur aufrufen, Jagd- und Angelscheine zu machen, damit die Borniertheit dieser Verbände nicht noch mehr Menschen ansteckt.“

Hintergrund: Die Tierrechtsorganisation Peta hatte gestern gefordert, Angel-AGs an Schulen zu untersagen, da Kinder dort lernen würden, Tiere zu töten.

 

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