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Gero Hocker: Eigentum der Menschen schützen – FDP fordert Mindestabstand von Windenergieanlagen zu Wohnhäusern

Hannover. Die FDP-Fraktion fordert die Landesregierung auf, beim Ausbau der Windenergie auch die Interessen von Immobilienbesitzern zu berücksichtigen. Dazu sei es notwendig, einen Mindestabstand zwischen neuen Windenergieanlagen und Wohnhäusern festzulegen. „Immobilienbesitzer tragen als einzige unmittelbar die Belastung zusätzlicher Windenergieanlagen vor ihrer Haustür“, sagte der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Gero Hocker.  Allerdings seien sie auch die einzigen, die bei der Erarbeitung des Windenergieerlasses der Landesregierung vor der Türe stehen gelassen werden. „Wenn es unangenehm wird, ist es bei Rot-Grün schnell mit der angekündigten Transparenz und Kooperation vorbei“, so Hocker. „Wenn man Menschen nicht einbindet, kann man nicht erwarten, dass sie Projekte der Politik unterstützen.“

Hocker betonte, dass die  Energiewende unter diesen Umständen an mangelnder Akzeptanz scheitern wird. „So, wie das derzeit in Bund und Land angegangen wird, werden wir ab dem Jahr 2022 sprunghaft noch mehr Strom aus Frankreich, Tschechien und der Ukraine importieren, weil die erneuerbaren Energien die Grundlast nicht decken können. Das dann noch Energiewende zu nennen wird an Zynismus nicht mehr zu überbieten sein“, sagte der Abgeordnete.

Die FDP setzt sich dafür ein, dass statt der bisher doppelten oder dreifachen Höhe der Windenergieanlagen mindestens die zehnfache Nabenhöhe als Abstand vorgeschrieben wird. Bei 150 Metern Nabenhöhe ist das ein Abstand von 1.500 Metern.

 

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