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FDP Niedersachsen fordert Überarbeitung des rot-grünen Windenergieerlasses - Generalsekretär Hocker: Windkraftanlagen gehören nicht in Vorgärten

Hannover. Die rot-grüne Landesregierung plant in einem Windenergieerlass, dass Windkraftanlagen bis auf das Zweifache ihrer Nabenhöhe an Wohnsiedlungen herangebaut werden dürfen. Dieses entspricht einer Distanz von nur ca. 300 Metern zwischen den Anlagen und Wohnhäusern. Auf seiner Sitzung am Samstag, den 13. Dezember hat sich der Landesvorstand der FDP Niedersachsen für eine deutliche Überarbeitung des geplanten Erlasses ausgesprochen.

 

Vor allem die Abstandsregelungen müssten deutlich großzügiger gefasst werden. So sagt der Generalsekretär der niedersächsischen Liberalen, Gero Hocker: „Vor allem der grüne Teil der Landesregierung kann sich mit beruhigtem Gewissen selber auf die Schulter klopfen, schließlich würde ja mit dem Windenergieerlass etwas gegen den Klimawandel unternommen. Den Preis für die beruhigte grüne Seele werden aber die Menschen in unserem Land zahlen, denen die Regierung die Windräder in den Vorgarten stellen wird.“

 

Die FDP Niedersachsen ist der Überzeugung, dass durch die extreme räumliche Nähe der Windkraftanlagen zu Wohneigentum der Wert der betroffenen Immobilien deutlich sinken würde und somit tausenden Menschen ihre Altersvorsorge genommen werden würde. Auch würden durch Infraschall und den Wurfschatten der Anlagen Gesundheitsbeeinträchtigungen der Anwohner billigend in Kauf genommen.

 

„Wir fordern die Landesregierung nachdrücklich auf, dafür zu sorgen, dass Windräder nicht näher als das Zehnfache ihrer Nabenhöhe an Ortsrandlagen und Siedlungen herangebaut werden dürfen“, so Hocker. „Sollte sich die Landesregierung diesem verweigern, wird die FDP-Fraktion einen eigenen Gesetzentwurf in den Landtag einbringen“, führt Generalsekretär Hocker weiter aus.

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