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Unsere Kandidatin für den Landtag

 

Dr. Marie-Louise Rendant kommt ursprünglich aus dem niedersächsischen Umland von Bremen und wohnt seit 10 Jahren im LK Cuxhaven. Laut Demographie-Monitor ist der LK Cuxhaven dem demografischen Wandel bereits um eine Generation voraus. Damit ist auch der demografisch bedingte Fachkräftemangel im Landkreis bereits Gegenwart. Der Jobmotor im Cuxland, der Tourismus, mit der Hotellerie und Gastronomie, sucht händeringend, wie alle anderen Branchen, Auszubildende und Arbeitskräfte.

 

Die Medien verkünden zeitgleich Jubelmeldungen über die Zahl der offenen Stellen und eine Arbeitslosenquote, die sich auf historischem Tiefstand befindet. Trotzdem brummt es in vielerlei Hinsicht leider nur leise:

rund 4500 Schulabbrecher gibt es jedes Jahr in Niedersachsen, die Jobcenter melden aktuell fast 90.000 Langzeitarbeitslose, hochgerechnet gibt es in Niedersachsen rund 750.000 funktionale Analphabeten, also Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können. Diese Zahlen belegen, dass hier vieles schief läuft. Als Fachbereichsleiterin für Maßnahmen und Projekte ist Marie-Louise Rendant an der Schnittstelle Bildung – Wirtschaft beschäftigt, also mit der beruflichen Integration in den Arbeitsmarkt, und damit mit aktueller Bildungs-, und vor allem Arbeitsmarktpolitik vertraut.

 

Der Wirtschaftsstandort Niedersachsen wirbt mit seinen Seehäfen, der Automobilindustrie und mit dem Slogan Energieland. Wenn viele Menschen aber unter ihrem Potenzial leben und von beruflicher und sozialer Exklusion bedroht sind, ist dies ein Risiko für die ganze Region. Die demographische Entwicklung verlangt vielmehr die Ausschöpfung des Arbeitskräftepotenzials. Die Digitalisierung bringt zwar Arbeitserleichterung für eine alternde Gesellschaft, schraubt aber gleichzeitig die Anforderungen der Beschäftigen und Arbeitssuchenden in die Höhe. Deshalb sind dringend Maßnahmen notwendig, um alle Talentreserven für den Arbeitsmarkt zu mobilisieren, innovative Konzepte sind gefragt, die die zunehmende Digitalisierung aufgreifen und Bedarfsgemeinschaften, Langzeitarbeitslose, Migranten und benachteiligte Jugendliche erreichen. Wir brauchen auch betriebsnahe Angebote, um Maßnahmekarrieren in irgendwelchen Trägerwerkstätten zu durchbrechen und müssen den Betrieben Anreize bieten, entsprechende Plätze zur Verfügung zu stellen.

 

Im Mittelpunkt der anstehenden Wahlen steht die Forderung nach weltbester Bildung. Die weltbeste Bildung für jeden, die jeden einzelnen in seiner Entwicklung unterstützt, aber nicht bevormundet.

 

Als liberale Pädagogin fordert Marie-Louise Rendant im Interesse unserer Gesellschaft, dass alle Menschen, Junge und Alte, Migranten und Flüchtlinge, Alleinerziehende und Arbeitslose mit einem Bildungsminimum ausgestattet werden, um Teilhabe zu ermöglichen. Denn: auch die weltbeste Bildung für jeden setzt zunächst an der Grundbildung an, die jeder Einzelne in der Schule erworben hat bzw. erworben haben sollte. Hier muss auch an den Auftrag von Schule, junge Menschen für das Leben vorzubereiten, erinnert werden. Wir müssen Abwärtsspiralen durchbrechen und Armut bekämpfen. Jeder Analphabet, und jeder Langzeitarbeitslose ist einer zuviel!

 

 

Bildung, und vor allem berufliche Qualifizierung ist der Schlüssel zur Vermeidung von Armut und Arbeitslosigkeit, zur Ausgestaltung der Digitalisierung und der Wettbewerbsfähigkeit in Zeiten des demografischen Wandels. Mit diesem Kontext möchte Marie-Louise Rendant in Hannover dafür sorgen, dass der Slogan „weltbeste Bildung für jeden“ keine politische Floskel bleibt – und dies gerne mit Ihrer Hilfe, vielen Dank!

 

 

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